MedienErleben

MedienErleben, der Titel des Geschehens, was mir so über den Weg läuft und Kommentarwürdig erscheint. Filme, Serien, Artikel in Zeitungen oder Magazinen, Bands & Alben, Konzerte, Open Air´s und Kleinkram.

Seit 1994 erlebe ich in meinem Leben ein Phänomen das sicher würdig ist davon zu berichten.

Die Ereignisse teilen sich in zwei Phasen, die erste lief von 1994 bis zu einem Augenblick im Jahre 2008 als ich, das aus meiner Perspektive, abschließende Brainstorming begann.

Siehe: Film/Serien Brainstorming

Die erste Phase in den Jahren davor „1994 bis 2008“

In Folge des allgemeinen Sozialen Umgangs den ich in erleben darf habe ich, ich gestehe mir das ein, etwas Schlagseite erlitten was meinen psychischen Gesundheitszustand angeht.

Meine persönliche Sicht auf die Dinge ist also subjektiv und möglicherweise nicht das was allgemein hin als „Die Wahrheit“ angesehen wird.

Nichts desto trotz habe ich entschieden diese Erlebnisse im Stile des Gonzo Journalismus der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Soweit mir das mit meinen bescheidenen Mitteln möglich ist.

Ich versuche mithilfe dieses Blogs wieder besser zurecht zu kommen, das Traumata und die Depression zu verarbeiten und wieder ins Leben zurück zu finden.

Aktuelles:

Das Jahr 2018

Pflegehelfer

Mein Block war lange Tod, so wie ich, aber es rührt sich der Wille zum Leben. Darum habe ich entschieden meinen Blog um eine Rubrik zu erweitern die sich nicht mit Medien beschäftigt. AlG II und alles was das Leben sonst noch so zu bieten hat ist eigentlich auch ganz interessant.

26.02.2018 Meyenburg, DRK, Eignungsfeststellung Pflegehelfer

Irgendwie rappelt man sich immer wieder auf.

Die Hilfe die ich in unserem großartigen Land bekomme ist überwältigend. Nach der Fukushima Katastrophe (die verhindert werden hätte können) und dem Giftanschlag auf mich (gleicher Tag) kämpfe ich mich langsam wieder aus meinem Tief heraus. Die Gesellschaft in der ich lebe ist zu schwach und zu unfähig für jede Form der Unterstützung. Abgesehen von Hartz IV ist nichts geblieben und die bieten mir mal wieder was an. „Werden Sie doch Pflegehelfer! Menschen brauchen Ihre Hilfe!“ Klar doch, da bin ich dabei:

Ich habe eine Eignungsfestellung zum Pflegehelfer begonnen. Die Theorie war letzte Woche, die Praxis ist diese Woche. Heute ist Montag, der erste Tag. Ich bin um 7:00 Uhr da. Mit einer Kollegin mache ich eine Tour durch die umliegenden Dörfer, wir besuchen Patienten. Irgenwie fühle ich mich verfolgt, immer noch. Draußen vor dem Fenster sehe ich einen Mann, vielleicht ein Türke, er steigt aus einem Auto, seine Freundin/Frau hält ein Kind auf dem Armen, sie tragen ein Kameralächeln. In der Einrichtung ist nicht viel los, wir sitzen beim Kaffee und in ein paar Minuten soll es los gehen.

Diese Art Arbeit ist anstrengender als man denkt. Die Ausseinandersetzung mit Menschen ist nicht ohne. Ich frage mich ob die Verrückten immer noch hinter mir her sind. Wenn ich diesen Blog schreibe werden sie die Informationen nehmen und irgendwo anders weiter verwenden? So wie sie es mit den Ideen aus dem Abitur Brainstorming gemacht haben? Vielleicht, es wird sich zeigen.

Nach dem Fukushima/Giftanschlag Komplex war ich lange raus. Jetzt komme ich zurück ins Leben. Was werden die Feindkräfte tun um mich zu bekämpfen? Ihre Züge sind in Teilen vorhersehbar. Vielleicht. Ich habe das Rauchen aufgegeben, das Kiffen sowieso. Mehr oder weniger. Vielleicht sind die Leute auch nur dabei, pushing your buttons, wie man im Englischen so schön sagt. Vielleicht ist das alles auch nur Paranoia. AHHHH!!! Scheiß Wahnsinn!

Ich habe die Eignungsfeststellung bestanden und darf mich jetzt zum Pflegehelfer weiterbilden. Jippi! Ich hüpfe auf und ab vor Freude. Es ist einfach wunderbar wenn man als psychisch doch recht angeschlagender Mensch eine Weiterbildung zum Pflegehelfer angeboten bekommt. Ich habe natürlich angenommen.

Nach den ersten Wochen bin ich allerdings auch schon wieder ziemlich fertig, meine Kräfte haben sich von den Verlusten und Schiksalsschlägen der letzten Jahre noch nicht wieder erholt. Aber was solls es könnte ja trotzdem ganz interessant werden.

  1. & 14.03.2018

Davon ab habe ich beim Jobcenter ein paar Anträge eingereicht. Einmal Fahrtkostenunterstützung und dann Erstattung der Brennstoffkosten. Ich habe die Kosten für meine Heizung bisher immer selbst getragen. Das Haus in dem ich wohne ist mit Kachelofen und in der Küche mit einem Dauerbrandofen aufgestattet. Mal sehen ob ich die Kosten erstattet kriege oder zumindest die nächste Lieferung bezahlt.

12. & 13.04.2018

Es ist wirklich anstrengend, die Themen unserer Weiterbildung sind Demenz, Mobbing, Pflegearten und sonst was.

 

03.05.2018

Praktikum, ich wollte ursprünglich in einer Einrichtung für Betreutes Wohnen mit Behinderten das Praktikum machen, leider haben die dann abgesagt. Aber das Thema der Weiterbildung ist ja auch vornehmlich Altenpflege, jetzt bin ich in einer Einrichtung mit Tagespflege. Das ist schon ganz interessant und macht auch Spass, ist aber auch anstrengend. Jedenfalls gehört einiges dazu, auf die Leute einzugehen, sich mit Ihnen zu beschäftigen. Ich glaube jeden Tag könnte ich das nicht machen, nicht verrückt genug.

In Berlin findet die Re:publica statt, eine Art Blogger Konferenz. Das wollte ich mir nicht entgehen lassen, bin aber beschäftigt mit der Pflegeassistenz und mein Hartz IV Budget gibt das im Moment auch nicht her.

Irgendwie verdichtet sich der Eindruck das ich ausgegrenzt werde. Kommt mir manchmal so vor. Trotz der Ereignisse um Fukushima und Syrien, den Filmen und Serien aus dem AbiturBrainstorming und all der Unternehmensgründungen tut sich so nichts. Insgesamt ist die Lage weiter deprimierent aber man soll ja den Kopf nicht hängen lassen, vor allem wenn man den Ausblick auf mögliche Ereignisse in der Zukunft mit einbezieht. In der langfristigen Perspektive bleibt es spannend.

Trotzdem denke ich das es an der Zeit ist sich dem Thema der sozialen Ausgrenzung stärker zu widmen.  Diskrimminierung ist ja ein Thema das uns alle angeht, es kann jeden treffen.

17.05.2018

Die drei Tage seit Montag waren wieder ziemlich hart. Manchmal wenn die psychische Belastung sich voll bemerkbar macht dann erkennt man gewisse Dinge nicht mehr. Ich glaube dann das Menschen die einen freundlich entgegentreten das nur tun weil sie sich über mein Unglück und Leid freuen und Menschen die einem wütend erscheinen nehme ich dann als Menschen wahr die auf mich wütend sind. An harten Tagen, wenn man das Gefühl hat alles steht in Zusammenhang zur eigenen Existenz kann sich das ganze auch auf Ereignisse beziehen die überhaupt nicht mehr mit der eigenen Existenz in Zusammenhang stehen. Das kann schon richtig anstrengend werden.

 

anderes:

tomzen youtube Channel

Saskia

Fotoserie Berlin

Film/Medien/Firmen Brainstorming

Berlin Sci-Fi Festival 17-18.11.2017

Fukushima Giftanschlag Komplex

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