Alltagsbeobachtungen – Das „Blogjahr“ 2020

Alltagsbeobachtungen, der Titel des ganzen und eine Kurzbeschreibung dessen worum es geht: Alltagsbeobachtungen

Meine neue Sucht „Life is strange“

Ich habe eine neue Sucht in meinem Leben, keine wirklich große Sucht aber eine kleine und sie heißt „Life is Strange“. Das ist ein Computerspiel um die Protagonistin Max Caulfield, sie ist Fotografiestudentin und wird auf eine Reihe mysteriöser Vorgänge an Ihrem College aufmerksam. Außerdem stellt sie fest das sie über eine seltsame Fähigkeit verfügt, sie kann die Zeit zurückdrehen und dadurch den Verlauf der Dinge beeinflussen. Das Spiel hat etwas einnehmendes, sei es nun der Hauptcharakter, die Nebencharaktere oder Freunde von Max, die Story oder was auch immer, es lässt mich nicht mehr los. Das Spiel nimmt einen mit auf eine emotionale Berg und Tal fahrt und es hat nicht lange gedauert bis ich Max, ihr Leben und ihre Freunde nicht mehr missen wollte. Jedenfalls versuche ich mir die Zeit die ich mit dem Spiel verbringe etwas ein zu teilen damit der Spaß nicht zu schnell vorbei ist, leicht ist es nicht. (22.09.2020)

Tagesklinik & ein neues Spiel

Ich habe es aus der Psychiatrie geschafft. Hurra! Keine wirklich große Leistung, ich wurde verlegt. Jetzt bin ich in der Tagesklinik und das ist schon mal eine echte Erleichterung vor allem weil ich nicht mehr über Nacht in der Klinik bleiben muss. Das war ganz schön anstrengend so über Wochen vom eigenen Heim getrennt die Tage in der Psychiatrie zu verbringen. Die Behandlung in der Tagesklinik fällt mir deutlich leichter. Unabhängig davon hatte ich eine positive spiel Erfahrung machen dürfen. Nachdem mich die meisten neuen Spiele die ich für die X-Box habe nicht wirklich dauerhaft gefesselt haben habe ich jetzt mit „Life is strange“ einen Volltreffer gelandet. Das Spiel nimmt mich komplett mit, es geht um eine Schülerin Namen´s Max die in verschiedene Situationen gerät und die zeit zurück drehen kann und dem Spieler damit die Gelegenheit gibt immer mal wieder Abläufe zu beeinflussen. Das Spiel hat mich vor allem mit seiner Atmosphäre begeistern können. Es ist kein Horrorspiel aber trotzdem tauche ich sofort in die Welt ein in der Max lebt. Ich liebe es wenn Spiele einen so mitnehmen das man alles um sich herum vergisst. „Life is strange“ tut das, auch wenn ich noch nicht sehr weit in der Handlung voran gekommen bin, bin ich jetzt schon begeistert.

Eine andere Abenteuerliche Erfahrung habe ich im „wirklichen“ Leben gemacht, ich habe einen Freund von mir besucht und da dieser Freund dem grünen raut nicht ganz abgeneigt ist habe auch ich mal wieder davon gekostet. Es ist lange her das ich das das letzte mal getan habe. Es hat mich natürlich überrollt, aber in einem positiven Sinne. Das positiv Überraschende an der ganzen Sache ist das mein Freund im Kraut „schwimmt“ und das bringt mich in die Lage hoffen zu dürfen vielleicht auch öfter mal wieder etwas high zu sein. Nicht oft, nur gelegentlich mal. Diese ganze Angelegenheit bringt mich natürlich in Verlegenheit was meine Besuche in der Tagesklinik angeht, schließlich gibt es hier Urintest´s die die Abstinenz der Patienten unterstützen sollen. Ich habe mir also was einfallen lassen um die Nummer trotzdem durch ziehen zu können. Dazu aber erst im nächsten Blogeintrag mehr. (18.09.2020)

Durst und Druck und Lust

Ich kann mich ganz gut beschäftigen, soviel ist sicher. Seit ich in der Psychiatrie bin und meine Depressionen und anderen Probleme behandeln lasse stehe ich vor der Aufgabe eine sinnvolle Beschäftigung für die Zeit zu finden in der ich nicht mit irgendwelchen Behandlungs spezifischen Maßnahmen beschäftigt bin. Diese Zeitspanne ist relativ groß und ich habe es erfolgreich geschafft meinen Bücherstau etwas abzuarbeiten. Ich hatte ganz vergessen wie viel Spaß es macht zu lesen. Allerdings befriedigt mich das nicht vollends, es bleibt ein enormer Durst auf Unterhaltung. Dieser Durst drückt mich ganz erheblich in eine Richtung die von mir fordert (emotional) das ich mir (endlich) mal wieder einen neuen Gaming PC zu lege und damit mein Bedürfnis nach Digitaler und Medialer Stimulation nachkomme. Das wäre auch kein Problem wenn ich nicht pleite wäre und durch die Behandlung von einer Einnahmequelle abgeschnitten. So bleibt Arbeit, die mir zu einem bescheidenden Einkommen verhelfen würde, liegen und ich muss mich damit begnügen im online Shop eine PC Wunschkonfiguration zusammen zu stellen und dann sehnsüchtigst darüber zu meditieren ob ich das finanzielle Risiko des Ratenkaufs eingehe oder nicht. (24.08.2020)

Leseratte, Verpeiltheit & Kreativitätsdefizit

Als zuviel zu tun habe ich gerade nicht, abgesehen von den Behandlungsterminen, von denen ich immer noch immer mal wieder welcher verpeile, gibt´s hier, im Krankenhaus nicht allzu viel zu tun. Ich habe angefangen wieder mehr zu lesen und bin zu der Erkenntnis gelangt das ich Romane wesentlich besser vertrage als z.B. Fachbücher. „Boy Wonder“ ist der Titel des Buches das ich zuletzt gelesen habe und es hat mich ziemlich gefesselt. Ich gehe jetzt nicht auf den Inhalt ein weil, ich vorhabe noch eine Rezension dazu zu schreiben, das ändert aber nichts an der Tatsache das es eines der besten Bücher war die ich in den letzten Jahren gelesen habe. Sicher keine große Leistung wenn man bedenkt das sich die Anzahl der Bücher die ich las mit genau 2 sehr präzise benennen lässt. Nun habe ich ein neues Buch angefangen, ein Fachbuch zum Thema Drehbuchschreiben. Es ist wirklich schwer zu lesen, nicht weil es schlecht geschrieben ist sondern weil ich soviel Nachdenken muss um zu kapieren was es mir sagen will. Das war bei „Boy Wonder“ ganz anders, ich las eine Zeile und hatte sofort ein Bild im Kopf. Ein Fachbuch hingegen fordert einen weil, es keine Handlung präsentiert sondern Wissen und Wissen muss man analysieren, verstehen und zur Anwendung bringen und das macht es anstrengend. Darüber hinaus muss man das gelesene auch im Kopf behalten will man es später irgendwo verwenden.

Zur weiteren Unterhaltung schaue ich mir vermehrt youtube oder twich videos an bei denen jemand ein Computerspiel spielt und dabei kommentiert was er so macht. Das klingt jetzt furchtbar Langweilig und ist es auch, es sei denn, man interessiert sich für das Spiel das gespielt wird. Da ich an einem furchtbaren Kreativitätsdefizit leide und dieses auch nicht durch Ganja rauchen heilen möchte bleibt mir nicht´s anderes übrig als nach Erfüllung meines Defizites zu dürsten und zu leiden. Wie dem auch sei, ich schaue mir die Video´s an und hoffe das ich es irgendwann mal wieder schaffe mir einen funktionierenden Gaming PC zu organisieren und in fremde Welten zu entfliehen. (19.08.2020)

 

Behandlungen dauern, eine Spielehoffnung und ein vermißter Hund

1,5 Wochen Behandlung sind geschafft und ich habe den Eindruck das ich tatsächlich ein Stück weiter bin was das Erkennen und Behandeln meiner Gesamtlage betrifft. Gut und schön, dennoch, alles ist im Stillstand festgelaufen. Es ist nicht so das ich das Gefühl das es vorwärts geht unbedingt brauche aber wenn man bestenfalls auf der Stelle tritt und realistisch betrachtet nur noch oxidiert dann sind das gerade große Fortschritte die ich mache. Ich habe mir auch mal wieder bewiesen das ich über die positive Eigenschaft verfüge in einer Rezession Fortschritte zu machen. Das ist vor allem auf darauf zurück zu führen das ich in solchen Zeiten arbeiten kann und das tue ich zur Zeit reichlich.

Eine Lebensbejahende Begegnung hatte ich auch. Mit Menschen, das liegt daran das ich in den letzten Jahren so wenige Kontakte hatte das mir der Umgang mit den anderen „Insassen“ gut tut aber vor allem im Netz. „Human Kind“ der Civilization 6 Herausforderer scheint in der Entwicklung ein paar bedeutende Schritte gemacht zu haben. Ich habe mir ein paar youtube Videos angesehen und bin neugierig geworden was da ranwächst. Leider kann ich die freigegebenen Teile des Spiels nicht testen weil, ich keinen PC habe der dazu fähig ist. Mein 8 Jahre alter Laptop schafft das nicht mehr. Ich gebe mich mit Civ 6 auf der Nintendo Switch zufrieden und das reicht mir zur Zeit auch.

Da wir gerade bei Lebensbejahenden Begegnungen sind: Ich vermisse meinen Hund, der arme hat mich jetzt schon seit anderhalb Wochen nicht mehr gesehen und dürfte mich inzwischen vermissen. Ich werde ihn morgen wiedersehen und freue mich schon richtig drauf. (15.08.2020)

 

Psychiatrie Yeah!!!

Jetzt bin ich also in der Psychiatrie, seit 5 Tagen nun schon. Die ersten zwei Tage waren etwas anstrengend aber inzwischen habe ich mich daran gewöhnt. Das gute daran ist das ich schon aus der Entgiftungsgruppe raus bin. Die Abstinenz der letzten Jahre hat sich also bezahlt gemacht. Abgesehen von einigen wenigen Ausrutschern habe ich das auch wirklich gut hinbekommen. Nun bin ich in der allgemeinpsychiatrischen Gruppe und das bedeutet das der Arzt die psychischen Probleme erfragt die ich so habe. Davon gibt es auch eine ganze Menge, zum einen sind da die Depressionen die, seit ich auf dem platten Land lebe, ziemlich präsent geworden sind und zum anderen sind da neurologische Spätfolgen die mich quälen. Was die Depressionen angeht stehe ich noch am Anfang der Behandlung und gegen die Neurologischen Leiden nehme ich ein Neuroleptikum. Davon ab ist in so einer Psychiatrie nicht viel los. Man sitzt den ganzen Tag rum, geht hin und wieder eine rauchen und wartet das der Tag vorbei geht. Natürlich gibt es verschieden Behandlungsgruppen aber da ich erst seit ein paar Tagen hier bin befinde ich mich noch in der Explorationsphase. Heißt, in Gesprächen versucht der Psychologe und der Stationsarzt heraus zu finden was für Probleme ich den nun genau habe. Bei mir sind das eben Depressionen und psychische Probleme, Suchtdruck und ähnliches. Psychische Probleme sind z.B. Ängste, irgendwelche Stimmen die man hören könnte (höre ich nicht), Gedanken die einen in den Kopf gepackt werden (z.B. wenn man denkt das die Werbung bei youtube einen eine „geheime und feindliche“ Botschaft schicken will) solche Sachen. Ich stelle, wenig überraschend fest das es mir eigentlich nur schlecht geht wenn ich viel alleine bin aber das auch erst seit ich das Neuroleptikum nehme. Davor war es schon ziemlich beschissen. Irgendwie geht es vorwärts nur das ich keine Ahnung habe wohin. Ich habe viel Zeit zum Lesen was gut ist denn, ich konnte endlich Boy Wonder von James Robert Baker anfangen. Ein ziemlich schräges Buch das die Lebensgeschichte von Shark Trager behandelt, einen Hollywood Produzenten der in den 70ziger und 80ziger Jahren ziemlich erfolgreich war. Ein echt schräges Buch über ein Leben das, soweit ich das bisher beurteilen kann, eine ziemliche Herausforderung war. (08.08.2020)

Entgiftung, 2te Welle, Selbständigkeit und Studium

Ich hatte es schon ad acta gelegt doch jetzt kommt wieder Bewegung in die Sache. Ich rede von meinen Versuchen meine psychischen Probleme in den Griff zu kriegen. Es gibt eben solche Dinge, man hat sie jahrelang im Kopf, denkt tagtäglich daran und kommt trotzdem keinen Schritt vorwärts. Es ist meiner Bewährungshelferin zu verdanken das ich erste Schritte in Richtung Behandlung gegangen bin und jetzt habe ich einen Termin zur Entgiftung. Ich habe meinen Graskonsum in den letzten Jahren zwar fast auf Null gesenkt aber die Spätfolgen sind noch existent und existieren vermutlich auch unabhängig davon. Es ist ja auch kein Wunder bei dem was man so erlebt. Jedenfalls werde ich jetzt diese Entgiftung machen, ich habe absolut keine Vorstellung was man darunter versteht, bin aber neugierig. Mal sehen was das wird. Anderes beunruhigt mich gegenwärtig mehr. War es in der Zeitung oder im News Feed meines Smartphones? Die Rede ist von einem Ausbruch einer neuen Seuche in Kasachstan und davon das diese wohl tödlich sein soll. Ich muss schon zugeben das mir diese Sache inzwischen Angst macht. Wieder eine neue Gefahr die uns heimsucht. Ansonsten beschäftigt mich die Frage wie ich in Zukunft meinen Lebensunterhalt bestreiten will. Ich habe nebenbei eine kleine Selbständigkeit und denke daran daraus etwas ernstes zu machen. Anderseits möchte ich mich gerne wieder stärker geistig betätigen und ziehe ein Studium in Erwägung, warum auch nicht. Interessante Fächer gibt es mehr als genug, es sind die organisatorischen Herausforderungen die mich zögern lassen. Alles ist in Bewegung und man sollte selbst auch in Bewegung bleiben. (31.07.2020)  

Richtungssuche und Fragen von Mut

Seit ich wieder arbeitslos bin habe ich wieder etwas Kraft gefunden was meine Kreative Ader angeht. Der Job in der Altenpflege hat mich doch sehr belastet und versuche nun eine Entscheidung zu treffen: Einfach irgendeinen Job annehmen, es nochmal mit der Selbständigkeit wagen, ein Studium angehen oder versuchen einen neuen Beruflichen Samen zu pflanzen.  Ich war 2017 eine Zeit lang solo selbständiger, habe es aber vermasselt da ich diverse Organisatorische Herausforderungen nicht leisten konnte. Es ging mir damals auch noch sehr viel schlechter als es mir jetzt geht. Kaum zu glauben wenn man drüber nachdenkt. Das das überhaupt möglich ist. Nichts desto trotz will ich nicht länger in der Arbeitslosigkeit verharren, aus Prinzip und schaue mich deshalb fleißig um. Es ist auch eine Frage von Mut, so ein Jobverlust setzt einem immer ganz schön zu und es braucht etwas Zeit um wieder auf die Beine zu kommen. (19.07.2020)  

Paranoia und Festival Vibrations

Meine Paranoia hat mich mal wieder voll erwischt und abgesehen davon das das auch immer etwas peinlich ist nervt es mich auch einfach. Aber was soll´s, bei dem ganzen Quatsch den man so erlebt brauche ich mich ja auch  nicht wundern wenn mal ein paar Wahnvorstellungen von mir Besitz ergreifen. Irgendwie versuche ich mich dadurch zu wühlen und das läuft so, naja. Der Sommer ist auch hin weil wir ja alle unter einer Art Teilquarantäne stehen und ich kein Festival besuchen kann. Die innere Euphorie bezüglich des besuchens von Festivals ist aber da und ich spüre immer mal wieder Wellen von euphorischer Freude durch meinen Körper schwappen. Es wird wohl bei der Empfindung bleiben, die Festivals sind abgesagt und ich werde mich bis zum nächsten Sommer gedulden müssen. (07.07.2020) 

Schlaftabletten und Depression

Nennt es paranoid oder auch nicht aber ich hatte mal wieder eine Erfahrung machen dürfen die einem Tag eine besondere Richtung gab. Die Thematik beschäftigt mich schon länger und ich hatte mal wieder einen Vorfall der das Thema in den Vordergrund gerückt hat. Es geht um den Einsatz von Schlafmitteln die mit der Nahrung oder mit Getränken verabreicht werden. Ich habe derartige Vorfälle schon seit längerem Beobachtet sie aber bis jetzt nicht weiter untersucht. Neuere Entwicklungen haben diese Methodik in den Vordergrund gerückt und eine Analyse meinerseits ausgelöst siehe auch Methodik. Davon ab gibt es wenig neues, die Krise ist für mich wenig problematisch da kaum ein Unterschied zu meinem normalen Leben zu erkennen ist. Ansonsten versuche ich weiter wieder auf die Beine zu kommen, das fällt allerdings schwer und die Wartezeit bis zur Gegenreaktion auf den Verrat der Amerikaner vergeht nur langsam. Dennoch knabbere ich mich langsam vorwärts, zumindest ein kleines Stück. (02.07.2020)

Neue Gefechte

Der Job im Seniorenheim ist hin und ich muss ein Gefecht um meine Lebenssicherung ausfechten, nicht das mir mein Leben so viel wert ist, so toll ist es nicht aber man hört nicht auf zu existieren. Da sich das Amt quer stellt, was meinen Bezug von Arbeitslosengeld angeht, ist nicht überraschend, ich habe mich leider dazu verführen lassen einen Aufhebungsvertrag zu unterschreiben. Die Sache ist rechtmäßig, da mein Gesundheitszustand mir immer noch zu schaffen macht, allerdings müssen solche Dinge nachgewiesen werden und ob sie dann akzeptiert werden ist eine weitere Entscheidung. Der Bewilligungsprozess ist am laufen aber ich glaube nicht das ich so schnell mit Unterstützung vom Amt rechnen kann. Meine Liquiden Mittel werden langsam knapp und ich muss wieder viel taktieren um zu überleben. Trotz der Problemlage an der Arbeits und Einkommensfront habe ich hin und wieder Spaß und konnte, in der digitalen Welt, einen Sieg erringen.

Arbeitslos, Gesundheitslos, Einkommenslos

Seit ich den Job in der Altenbetreuung los bin rücken wieder andere Themen in den Vordergrund. Es ist Scheiße Arbeitslos zu sein, meine psychische Gesundheitslage ist immer noch schlecht und ohne Einkommen kann man nur zu sehen wie die Rücklagen dahin schmelzen. Doch eins nach dem anderen. Abgesehen von der Tatsache das mich die Arbeit im Seniorenheim doch recht stark belastet hat und das Aufkommen der Coronakrise einen zusätzlichen Beitrag geleistet um mir vor Augen zu führen wie schlecht es um meine psychische Gesundheit steht knabbere ich mich an anderer Stelle in kleinen Schritten vorwärts. Ich habe ein paar Renovierungen und Umbauten im Haus vorgenommen und muss auch nicht mehr so viel frieren, weil die Heizung langsam aber sicher eingebaut wird. (vor allem aber weil es wärmer wird) Dennoch, die Arbeit im Seniorenheim hat mir deutlich vor Augen geführt das ich mich um meine Gesundheit kümmern muss und das mitten in der Coronakrise. Davon abgesehen bin ich jetzt natürlich wieder auf der Suche nach einem neuen Job, es ist ja nicht so das es keine Offenen Stellen gibt. Obwohl die Wirtschaft ja angeblich ruiniert ist. (16.04.2020)

Corona

Die Welt steht still und alle Fragen sich ob die Wirtschaft das verkraften kann. Ich lebe zum Glück etwas abgelegen und habe von den Einschränkungen unseres Lebens nicht so viel mitbekommen. Hier auf dem platten Land gibt es eh nur sehr wenig öffentliches Leben. Was fehlt? Die Fußball Abende in der Scheune, macht nix, weil ich kein Fußballfan bin und nur selten bei der Bewirtung der 3, 4 oder auch mal 5 Gäste helfe die kommen. Der Chor in dem ich Singe ruht, das ist schon ärgerlicher und die Lesung die ich mit der Schreibgruppe halten wollte ist abgesagt. Auch doof aber zu verkraften, meine bisherigen Werke sind bestenfalls mittelmäßig. Corona beschäftigt mich trotzdem, während des Medien/Firmen Brainstorming wurde nämlich auch das Thema Epidemie/Pandemie Thematisiert. Die erste SARS Epidemie ist mir im Gedächtnis geblieben und ich habe dann im Verlauf des Brainstorming umfassend zum Thema Epidemie/Pandemie referiert. 03.04.2020

Arbeit und Gaming

Nachdem ich mich in den letzten Monaten mit viel Mühe in den Job als Altenbetreuer eingearbeitet habe bin ich den Job jetzt wieder los. Eine Erleichterung und ein Beschwernis zugleich. Abgesehen von der Tatsache das sich in dem Vermitteln eines recht depressiven und teilweise Selbstmordgefährdeten Menschen in eine Arbeit in der der Tod ständiger Begleiter ist auch die gestörte und kranke Persönlichkeit der Überwacher offenbart bin ich etwas erleichtert das ich den Job wieder los bin. Es war einfach unglaublich anstrengend. Ich muss mir jetzt etwas neues suchen und das dürfte kein Vergnügen werden, es ist auch unwahrscheinlich das ein neuer Job, wenn ich denn einen Finde irgendwie leichter werden wird als der den ich jetzt verloren habe. Aber gut, warten wir´s ab. Für die die es interessiert habe ich hier eine Theorie zum Zustandekommen der Auflösung des Arbeitsvertrages. Was bleibt sonst noch? Ich war mal wieder fleißig und habe ein paar Siege eingefahren.

Das L.A. Erdbeben, Corona und sonst nix.

Ich habe es also doch vollbracht, das L.A. Erdbeben ist soweit aufgeklärt. Es gab einigen HickHack mit mir selbst, hat man ja im Winter immer gerne aber: Der Artikel steht, nur ein kurzer Text, auf das wesentlich begrenzt. Hier der Link https://tomzen.blog/das-l-a-erdbeben/

Das Thema wird sicher noch einmal von mir aufgenommen werden, es lässt mir keine Ruhe.

Von der L.A. Situation mal abgesehen beschäftigt auch mich das Corona Virus. Die Ausgangsbeschränkungen sind zwar erst seit ein paar Tagen in Betrieb aber das Thema hat bei mir ins schwarze getroffen. Das Auftreten des Virus hat mich nicht überrascht, wartet man auf ein Erdbeben ist man irgendwie auch auf anderes vorbereitet. Wie dem auch sei, ich bleibe zu Hause und versuche den Rest meiner Familie zu sensibilisieren. Läuft ganz gut so weit, niemand geht unter Menschen wenn es nicht notwendig ist. Wir werden sehen wie sich das entwickelt und beglücke euch in den nächsten Tagen mit einem weiteren Post.

Ein neues Jahr beginnt.

Wenn ich so darüber nachdenke kann ich es selbst kaum Glauben, wäre da nicht dieser unfassbare Schmerz der diese Dinge so gegenwärtig werden lässt. Vor 10 Jahren war ich mit dem Abitur fertig, hatte vor ein Studium zu beginnen (auch wenn die Fachwahl Scheiße war), hatte mich verliebt (der Schmerz dieser unerfüllten Hoffnung ist noch immer da), hatte das Brainstorming erledigt, das Beben von Fukushima vorhergesehen und die Vorarbeiten für das, möglicher Weise, stattfindende Los Angelos Erdbeben in Gang gesetzt. Dann kam der Fukushima Giftanschlag und jetzt bin ich hier, noch immer dabei mir die Wunden zu lecken, noch immer dabei dem Existenzminimum zu entkommen und mir mein Leben und meine Existenz wieder aufzubauen.

Hilfe gibt es keine und wie mir scheint hat sich die Welt darauf geeinigt Los Angelos zu opfern, voraus gesetzt man nimmt die Möglichkeit eines Blickes in die Zukunft ernst. Ich bleibe zwar dran was das angeht aber ich bin nicht optimistisch.

Zumindest habe ich den Job noch, fragt sich ob das so bleibt. Ich bin skeptisch. Es ist auch nicht gerade leicht eine Arbeit zu machen wenn man einem Redeboykott ausgesetzt ist. Ich gebe trotzdem nicht auf und versuche meine Situation weiter zu verbessern. Es gibt allerdings Probleme, ich habe durch eine Dummheit, einen Navigatorischen Fehler, einen größeren Schuldenberg angehäuft und die Krankenkasse, der ich ein recht beschauliches Sümmchen Schulde, macht inzwischen eine Menge Druck, zum Glück haben die sich auf eine Stundung eingelassen. Ich kann den Scheiß in Raten abbezahlen, bei einer Rate von 50€/Monat bin ich in etwas 23 Jahren Schuldenfrei (ohne Zinsen). Diese Situation erfordert ein größeres Manöver meinerseits um diesen Zeitraum auf, möglichst unter 5 Jahre zu drücken. Ich sehe zwei Möglichkeiten das zu erreichen: 1. Mehr Geld verdienen, 2. Wieder einen Anwalt einschalten bzw. Ausloten ob eine Insolvenz möglich ist. Ich fürchte das mir eine Anwalt nicht helfen kann, da ich das ganze selbst verursacht habe und ausnahmsweise mal nicht Opfer eines äußeren Einflusses wurde. Oder vielleicht doch? Schließlich war ich nicht ganz zurechnungsfähig da ich unter dem Einfluss mehrerer Traumatisierender Erfahrungen stand.

Ich habe mir aber auch mal wieder etwas gegönnt, eine Konsole. Eine Nintendo Switch um genau zu sein. Zuerst dachte ich darüber nach eine XBox zu kaufen aber ich wollte nicht zu viel Geld ausgeben. Jedenfalls zocke ich jetzt Fortnite und ich muss sagen: „Verdammt, wie habe ich das vermisst!“ Ein paar Siege habe ich auch schon errungen:

Autor: tomzen

Ich hatte einen Traum. Es ging darum mit meinen Film und Firmenideen Geld zu verdienen. Es schlug fehl, keine Überraschung und genau das was ich erwartete, trotzdem frustrierend. Lest die Geschichte und was sonst so los ist in meinem Leben. I had a dream. It was about making a lot of money with my movie and company ideas. It failed, not a surprise and what I expected to happen but frustrating anyway. Read the Story and what else is going on in my life.

8 Kommentare zu „Alltagsbeobachtungen – Das „Blogjahr“ 2020“

  1. Hey Thomas.

    Mir geht es ähnlich. Ich fühle mich auch von alles und jedem verfolgt. Bei wir war es allerdings nicht Fukushima, sondern Pearl Habour.

    Ich frage mich wann es wieder etwas neues von dir gibt. Ich möchte mich weiterhin an deinen Gedankengängen ergötzen. Es ist sehr an- und erregend.

    Lass was von dir hören.

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      1. Endlich habe ich die Zeit gefunden deinen Blog weiterzulesen. Wie immer sehr spannend. Ich liebe es im Leben anderer Leute zu stöbern. Das ist irgendwie faszinierend, aber zugleich auch erschreckend, findest du nicht?

        Du wirst lachen, ich bin 57, ich war natürlich nicht direkt bei Pearl Habor dabei, zumindest nicht mit meinem jetzigen Ich, ich habe aber öfter Flashbacks und dann wird mir alles wieder klar. Dann sehe ich alles vor Augen, ich war dabei!! Ich denke ich wurde reinkarniert.

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