Berlin Sci-Fi Festival 17-18.11.2017

Das Berliner Sci-Fi Festival fand in diesem Jahr, nach Aussage der Veranstalter, zum ersten mal statt. Es lief am 17. und 18.11.2017 im Kino Babylon in der Rosa-Luxemburg-Straße, gegenüber der Volksbühne und war von erstaunlicher Filmischer Qualität. Sowohl die behandelten Themen als auch die Technische und Künstlerische Qualität machte das Festival interessant, nicht ausschließlich hoch professionelle Produktion sondern eben auch Produktionen denen man eine Low bzw. No-Budget Herkunft ansah waren zu sehen. Die Themen bewegten sich von Existenziellen, Technisch/Ehtischen bis hin zu auch Emotionalen. Auffällig war in diesem Kontext, Existenziell/Emotional die Produktion OlFactory vom Regissieur Christopher Piazza. Zumindest nach meiner Beobachtung. Ich habe nicht alle Produktionen gesehen die Aufgeführt wurden. Eine der Auffälligsten, da sie sich vorwiegend mit den Auswirkungen Technischer Erfindungen auf das Bewußtsein bzw. die Beziehung zwischen zwei Menschen beschäftigt oder vielleicht auch die Flucht davor. Eine andere intensive Filmische Erfahrung war die Produktion The Beyond, die in ihrer Erzählweise, visuellen Umsetzung und akustischen Begleitung die im Saal anwesenden Besucher in ihren Bann zog. Weitere Produktion zeichneten sich durch eine unterhaltsame Handlungsführung aus, Mars IV.

Wieder andere Beschäftigten sich mit Gegenwart relevanten Themen wie z.b. Dem Überwachen von potenziellen Terroristen mittels Kamera und der daraus resultierenden Macht für die Überwacher. Der Frage nach dem Wert des Menschlichen. UND: Es gab kumorvolles, den Titel weiß ich nicht mehr. Irgendwas mit Frankreich oder Franzosen…

Das Berliner Sci-Fi Film Festival vom 17. und 18.11.2017 im Babylon Kino Berlin, natürlich war die bevorzugte Sprache in den Filmen Englisch, zu meinem nicht erwarten. Obwohl es eigentlich klar war. Ich hatte das Glück einige Produktionen zweimal zu sehen wodurch es mir möglich war zum Ende des ersten abends mehr oder weniger vollständig im Verstehen der Englischen Sprache angekommen zu sein und die Filme die ich zweimal sehen durfte auch verstehen zu können. Wenn man eher selten in den Genuss des Hörens der englischen Sprache, von Sprechen nicht zu reden, kommt, dann ist man froh wenn man die Schwelle des „mit etwas Fremden konfrontiert werden“ überschritten hat. Aber erstmal eins nach dem anderen. Es war wie so oft eine eher spontane Entscheidung zu diesem Festival zu fahren und dementsprechend kurzfristig und improvisiert ist die Vorbereitung gewesen. Eine Übernachtungsmöglichkeit fand sich im „Pfefferbett“ ein Hostel unweit des Babylon Kinos. Ein nettes Hostel, auffällige Gäste aber eine gute Atmosphäre. Ich komme also dort an, am frühen Nachmittag so gegen 13:00, die erste Vorstellung begann um 10:30. Ich hätte einen Tag früher da sein sollen. Dann wäre es möglich gewesen ein lockeres Frühstück zu nehmen und entspannt in die erste Vorstellung zu gehen. War ich aber nicht. Wie auch immer, die Vorstellung die ich erwischte war gut besucht und setzte sich aus einer Gruppe von Kurzfilmen zusammen.

OlFactory, Satori und Mars IV anschließend gab es eine Podiums Diskussion zum Thema Künstliche Intelligenz, im weitesten Sinne. Genau genommen war das Thema „Augmented Reality, AI & the Singularity – Will the Future be a Sci-Fi Nightmare?“

OlFactory handelt von einem jungen Mann der seine Erinnerungen mittels eines Gerätes durch das er irgendwas zu sich nimmt verändert bzw. verbessert und damit seine Beziehung belastet und vielleicht auch zerstört oder umgedreht. Kurz gesagt. Ich habe den Film nicht so richtig verstanden fand aber trotzdem das es einer der besten war. Es war irgendwie nicht zu gut und perfekt und hinterließ das Bedürfnis mehr zu sehen.

Satori, ich kann mich nicht mehr daran erinnern. War es der Film in dem ein Soldat durch den Wald läuft und sich selbst begegnet? Feststellt das er in irgendeiner Art von Experiment lebt dessen Zweck es ist den Wert der Menschlichen Existenz festzustellen? Ich glaube schon. Satori war nicht schlecht gemacht und das Ende nicht vorhersehbar. Es hätte eben nur irgendwie weitergehen müssen. Es war ein Ende das vieles offen ließ und die Möglichkeit zu Fortsetzung der Handlung hatte.

Alles in allem habe ich wohl weniger mitbekommen als ich dachte, das Gras das ich mit zwei Typen vor der Tür geraucht habe war wohl recht gut und ich hatte eine Ewigkeit nichts mehr geraucht. Also wirklich ewig, bestimmt ein Jahr oder so. Irgendwie fühle ich mich immer noch verfolgt, es sind die Menschen denen ich im Hostel begegne. Ein seltsamer Menschschlag. Doch dazu an anderer Stelle mehr.

 

 

 

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